Drohender Kahlschlag des Bundesteilhabegesetzes


Achtung: Die Regierung will Sparen.
Aber sie spart am falschen Ende.
Eine Gruppe von Politikern hat ein Papier geschrieben.
In dem Papier stehen viele Spar-Vorschläge.
Die Politiker wollen bei diesen Menschen sparen:
- bei Menschen mit Behinderung
- bei Kindern und Jugendlichen
- bei Familien
Die Politiker haben das Papier geheim gehalten.
Ein Verband hat das Papier jetzt öffentlich gemacht.
Der Verband heißt: Paritätischer Gesamtverband.
Das sind einige Vorschläge aus dem Papier:
Menschen mit Behinderung sollen wieder im Wohnheim leben.
Auch wenn sie lieber allein wohnen wollen.
Oder in einer Wohn-Gemeinschaft.
Das ist ein Rückschritt.
Die Hilfe soll für alle gleich sein.
Dabei braucht jeder Mensch andere Hilfe.
Das ist nicht gerecht.
Das sagen wir dazu:
Menschen mit Behinderung haben Rechte.
Diese Rechte stehen in der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Deutschland muss sich an diese Rechte halten.
Jeder Mensch darf selbst bestimmen.
Jeder Mensch darf wählen:
Wo wohne ich? Wer hilft mir?
Wie lebe ich?
Manche Menschen können nicht mit dem Mund sprechen.
Diese Menschen brauchen Unterstützung.
Die Unterstützung heißt: Assistenz.
Die Assistenz hilft beim Sprechen.
Die Assistenz bringt Hilfs-Mittel mit.
Zum Beispiel:
- einen Sprach-Computer
- eine Tafel mit Bildern
- ein Tablet mit einer Sprech-App
Dann kann der Mensch sprechen.
Dann kann der Mensch mit-machen.
Dann kann der Mensch selbst bestimmen.
Das nennt man Teilhabe.
Teilhabe heißt: dabei sein.
Teilhabe heißt: mit-reden.
Teilhabe heißt: mit-entscheiden.
Die Assistenz hilft beim Verstehen
Die Assistenz macht noch mehr.
Die Assistenz hilft beim Gespräch mit anderen Menschen.
Die Assistenz hilft beim Verstehen.
Manchmal ist ein Wort schwer zu finden.
Dann hilft die Assistenz.
Die Assistenz rät mit.
Die Assistenz fragt nach.
So entsteht das Gespräch zusammen.
Das nennt man Ko-Konstruktion.
Ko-Konstruktion heißt: zusammen bauen.
Zwei Menschen bauen zusammen ein Gespräch.
Die Assistenz muss das können!
Eine gute Assistenz kennt sich aus.
Eine gute Assistenz kann mit Hilfs-Mitteln umgehen.
Eine gute Assistenz kann Ko-Konstruktion.
Eine gute Assistenz hilft beim Verstehen.
Ohne Assistenz keine Teilhabe.
Ohne Assistenz keine Selbst-Bestimmung.
Deshalb darf die Regierung hier nicht sparen!
Teilhabe ist ein Menschen-Recht.
Teilhabe darf nicht weg-gespart werden.
Das kannst du tun:
Bitte unterschreibe die Petition.
Eine Petition ist wie eine Liste mit vielen Unterschriften.
Die Petition geht dann an den Bundestag.
Die Petition heißt: „Keine Kürzungen der Eingliederungs-Hilfe für Menschen mit Behinderung"
Bis zum 25. Mai 2026 müssen 30.000 Menschen unterschreiben.
Nur dann muss der Bundestag darüber reden.
Hier kannst du unterschreiben: www.teilhabeistmenschenrecht.de
Danke für Ihre und Deine Unterstützung!
Lars Tiedemann Fachvorstand Assistenz und Teilhabe Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation (GesUK)
Wie kann ich mich informieren?
Das kannst du tun:
Alles in Leichter Sprache erklärt
Die Lebens-Hilfe hat die Kampagne „Teilhabe ist Menschen-Recht" gestartet.
Die Lebens-Hilfe erklärt alles auch in Leichter Sprache:
- Was ist eine Petition?
- Warum ist die Petition wichtig?
- Was fordert die Lebens-Hilfe von der Regierung?
- Wie kann ich die Petition unterschreiben?
Auf der Internet-Seite gibt es:
- einen Text in Leichter Sprache
- ein Erklär-Video
- Bilder zum Teilen
Hier klicken und mehr lesen:
www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschen-recht-leicht
Lesen Sie die Infos in Leichter Sprache. Dann verstehen Sie: Warum Ihre Unterschrift wichtig ist.
Teilhabe ist Menschen-Recht!
Die Regierung will beim Sparen helfen. Aber sie will bei Menschen mit Behinderung sparen. Das ist nicht richtig.
Die Lebens-Hilfe hat eine Petition gestartet. Eine Petition ist eine Liste mit vielen Unterschriften. Die Liste geht an den Bundestag.
Bitte unterschreibe mit!
Bis zum 25. Mai 2026 müssen 30.000 Menschen unterschreiben.
Danke!
Assistenz ist wichtig!
Manche Menschen können nicht mit dem Mund sprechen.
Sie brauchen Assistenz.
Die Assistenz hilft beim Sprach-Computer.
Die Assistenz baut Gespräche mit.
Die Assistenz wartet, fragt nach, übersetzt.
Ein Sprach-Computer alleine reicht nicht.
Erst mit Assistenz können viele Menschen sprechen.
Ohne Assistenz keine Teilhabe.
Ohne Assistenz keine Selbst-Bestimmung.
Die Regierung will bei der Assistenz sparen. Das darf nicht passieren!
Stellungnahme zu den geplanten Kürzungen der Eingliederungshilfe
Fachvorstand Assistenz und Teilhabe der GesUK
Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe plant drastische Einschnitte bei Assistenzleistungen, Schulbegleitung, Hilfsmitteln und Wohnformen. Besonders betroffen: Menschen, die auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind.
Lars Tiedemann, Fachvorstand Assistenz und Teilhabe der GesUK, bezieht dazu öffentlich Stellung — und erklärt, warum gerade für UK-Nutzer:innen das geplante Pooling von Schulbegleitung, die Deckelung des Hilfsmittelanspruchs und die Pauschalierung ohne Zustimmung fachlich nicht haltbar sind.
Ohne Assistenz keine Teilhabe. Ohne qualifizierte Assistenz keine Unterstützte Kommunikation. Ohne Unterstützte Kommunikation keine Selbstbestimmung.
Was kann ich machen?
Das kannst du tun:
Petition unterschreiben
Bitte unterschreibe die Petition.
Eine Petition ist wie eine Liste mit vielen Unterschriften.
Die Petition geht dann an den Bundestag.
Die Petition heißt: „Keine Kürzungen der Eingliederungs-Hilfe für Menschen mit Behinderung"
Bis zum 25. Mai 2026 müssen 30.000 Menschen unterschreiben.
Nur dann muss der Bundestag darüber reden.
Briefe schreiben
Schreibe an Abgeordnete im Bundestag.
Abgeordnete sind Politiker:innen.
Abgeordnete machen die Gesetze.
Ein Brief wirkt besonders gut. Dein Brief zeigt: Das Thema ist wichtig!
Du bekommst Hilfe:
- einen Muster-Brief zum Herunter-Laden
- eine Anleitung zum Ausfüllen und Versenden
- Beispiele für deinen persönlichen Teil
Du musst keinen langen Text schreiben. Zwei oder drei Sätze sind schon gut.
Schreibe einfach: Wie betreffen dich die Kürzungen? Was ist dir wichtig?







