Bildungs-Tandem inklusiv

Ergebnisse des Lehr-Forschungs-Projekts der EvH Bochum
“Engagement für Inklusion - Projektleitende mit Behinderung als Expert*innen in eigener Sache”. 

Podcast anhören

Hier kannst du einen Podcast über das Lehr-Forschungs-Projekt hören.
Ein Podcast ist wie eine Radio-Sendung im Internet.

Vielen Dank an die Lehrer und Lehrerinnen von der Evangelischen Hochschule Bochum.
Und vielen Dank an die Studentinnen und Studenten von der Evangelischen Hochschule Bochum.

Lehr-Forschungs-Projekt

Was ist ein Lehr-Forschungs-Projekt?

  • Lehre heißt: Studierende lernen an der Universität.
  • Forschung heißt:
    Man will neue Sachen wissen.

Ein Lehr-Forschungs-Projekt macht beides zusammen.

Das heißt:

  • Die Studierenden lernen:
    Wie kann man forschen?
  • Sie forschen selbst mit.
  • Dabei lernen sie neue Sachen.
    Die neuen Sachen sind für alle wichtig.

Ablauf vom Lehr-Forschungs-Projekt

Das Projekt hieß: Engagement für Inklusion.

Es geht um Menschen mit Behinderung.
Die Menschen mit Behinderung leiten ein Projekt.
Sie sind Experten und Expertinnen für sich selbst.

Die Evangelische Hochschule ist eine Universität in Bochum.
An der Universität haben Studierende und Professoren zusammen gearbeitet.
Sie haben mit Menschen mit Behinderung gearbeitet.

Sie haben mit Menschen mit Behinderung gesprochen.
Sie haben auch mit Nele Diercks von der Weiter-Bildung Kommunikations-Botschafter:innen gesprochen.

In den Interviews ging es um Fragen wie:

  • Warum sind Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft aktiv?
  • Was hilft dabei?
  • Was macht es schwer?
  • Was wollen die Menschen mit Behinderung?

Ergebnisse

Was machen die engagierten Menschen mit Behinderung besonders?

  • Mut haben.
  • Lange an einer Sache arbeiten.
  • Wissen: Ich kann das.
  • Eigene Ideen haben.
  • Gerechtigkeit wichtig finden.
  • Gerne mit Menschen sprechen.
  • Computer und Internet gut nutzen.

Was hilft den Menschen mit Behinderung?

  • Hilfe von der Familie.
  • Hilfe von Freunden und Freundinnen.
  • Hilfe von Assistenten und Assistentinnen.
  • Menschen ohne Behinderung sind offen für Ideen.
  • Man soll mich sehen können.
    Zum Beispiel: 
    • im Internet.
    • bei Vorträgen.
  • Gute Infos.
    Die Infos sollen zeigen:
    Wo kann ich mitmachen?
  • Barrierefreie Orte.
  • Hilfs-Mittel.

Was schwer ist

  • Es gibt zu viel Bürokratie.
  • Menschen ohne Behinderung haben Vor-Urteile.
  • Es gibt zu wenig Barriere-Freiheit.
    Zum Beispiel:
    • in Häusern.
    • in der Sprache.
    • in der Technik.
  • Menschen mit Behinderung bekommen oft kein Geld für ihre Arbeit.
  • Manchmal dürfen Menschen mit Behinderung nur dabei sein.
    Aber sie dürfen nicht wirklich mitbestimmen.

Warum macht man bei etwas mit?

  • Die UN-Behindertenrechts-Konvention soll gelten.
  • Es gibt noch viel Ungerechtigkeit.
    Das macht wütend.
  • Solidarität: Ich helfe auch anderen Menschen mit Behinderung.
  • Man soll die Probleme sehen.
    Und man soll über die Probleme reden.
  • Man soll selbstbestimmt leben.
    Man soll selbstbestimmt lernen.
    Und man soll selbstbestimmt Spaß haben.

Wünsche und Forderungen

  • Mehr Menschen mit Behinderung sollen aktiv werden.
  • Es soll weniger Barrieren geben.
    Dafür soll die Politik helfen.
    Und die Gesellschaft soll helfen.
  • Es soll mehr Assistenz geben.
    Die Assistenz soll es auch in der Freizeit geben.
  • Manche Menschen machen freiwillig etwas für andere Menschen.
    Das Fachwort ist: Engagement.
    Die Menschen sollen Anerkennung für ihr Engagement bekommen.
    Und sie sollen Geld für ihr Engagement bekommen.
  • Menschen mit Behinderung sollen mitbestimmen können.
    Das soll wirklich so sein.

Tipps für andere Menschen

  • Was brauche ich?
    Das soll man sich fragen.
  • Man soll klein anfangen.
    Dann kann man immer mehr machen.
  • Manche Menschen sagen:
    Das kannst du nicht.
    Auf diese Menschen soll man nicht hören.
  • Was kann man gut?
    Das soll man für sich benutzen.
  • Zusammen kann man mehr schaffen als allein.

BVKM

Informationen über den BVKM. 
BVKM bedeutet:
Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Menschen.

Bildungs-Tandem

Ein Bildungs-Tandem bedeutet: Zwei Menschen arbeiten zusammen.

Ein Mensch mit Behinderung und ein Mensch ohne Behinderung arbeiten als Team.
Beide bringen ihr Wissen ein.
Beide lernen voneinander.

Text als PDF laden: Engagement für Inklusion

Projektleitende mit Behinderung als Expert:innen in eigener Sache

Ergebnisse des Lehr-Forschungsprojektes als PDF laden.

Evangelische Hochschule Bochum

Die Evangelische Hochschule Bochum ist eine der größten evangelischen Hochschulen Deutschlands und bietet praxisnahe Studiengänge in den Bereichen Soziale Arbeit, Pflege, Gesundheit, Kindheitspädagogik und Gemeindepädagogik/ Diakonie.

Studentinnen und Studenten haben das Lehr- Forschungsprojekt gemacht.

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