Anwärter:in als Unterstützt Kommunizierende Referent:in
(in Ausbildung)

Mara Heß

Anwärterin

„Lass uns Erinnerungen schaffen, die unser Herz nie loslassen“ (Unheilig)

Genieße jeden Moment mit deinen Liebsten und speichere es in deinem Kopf. Denn dann können uns einander wunderschöne Geschichten erzählen.

Über mich

Mein Name ist Mara Heß und wurde 2004 geboren. Ich wohne bei meiner Familie, hab zwei Geschwister und einen kleinen süßen Hund. Aufgrund einer komplexen Behinderung sitze ich im Rollstuhl und brauche bei Allem Hilfe. Ich wohne noch bei meinen Eltern und habe zwei Geschwister. Außerdem habe ich einen Havaneser, den ich über alles liebe. Nach der Arbeit sitze ich oft im Zwischenfersensitz auf dem Boden, weil ich dort vieles selbstständig machen kann, und widme mich meinem Lieblingshobby: dem Lesen. Romane und Thriller verschlinge ich förmlich – ich liebe es, in Geschichten einzutauchen.

Darüber hinaus spiele ich gern mit meinem Hund, höre Musik, treffe Freunde oder besuche Konzerte. Besonders gern höre ich Musik von Mark Forster, Roland Kaiser, Unheilig und vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Mit meinen Freunden gehe ich gerne in die Stadt und genieße die gemeinsame Zeit. Auch Spaziergänge mit meinem Hund mag ich sehr.

Ich kommuniziere mit einem Computer mit Augensteuerung.   Die Augensteuerung funktioniert so: Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine schmale Leiste mit Infrarotkameras, die meine Augenbewegungen erfassen. Öffnet man beispielsweise die Bildschirmtastatur, schaue ich einige Sekunden auf einen Buchstaben und er wird geschrieben. So entstehen Wörter und schließlich ganze Texte.

Zusätzlich nutze ich ein augengesteuertes iPad, das an meinem Rollstuhl befestigt werden kann. Dort schreibe ich Texte, die anschließend abgespielt werden. 

Für die schnelle und liebste Kommunikation verwende ich außerdem eine Buchstabentafel mit Emojis. Mein Gegenüber hält sie mir hin, ich zeige auf die Buchstaben, die ein Wort ergeben, und diese werden laut mitgesprochen. So weiß ich, dass ich verstanden wurde.

Ich arbeite an einer inklusiven Grundschule und einer Förderschule. Zu meinen Aufgaben gehört es, Folien für die digitale Tafel zu gestalten. Diese enthalten viele schöne Fotos von Ausflügen oder Aktivitäten der einzelnen Stufen. Ich erstelle sie mit dem Grafikprogramm Canva und verziere sie anschließend passend.

Die Blogtexte schreibe ich mit dem Officeprogramm Word. Das macht mir besonders viel Freude, weil ich zeigen kann, wie viele wunderbare Worte in meinem Kopf sind – für all das, was die Schülerinnen und Schüler hier erleben. Außerdem pflege ich die Krankheitstage der Kinder in ein internes Programm ein.

Unterstützt werde ich von meiner Begleiterin, die die pflegerischen Aufgaben übernimmt und mir hilft, wenn ich am Computer Unterstützung brauche. Ohne sie könnte ich meine Arbeit nicht in dieser Form ausführen.
 

Meine Angebote

Ich möchte über mein Leben Vorträge halten und den Menschen unterstützte Kommunikation näherbringen.

 Wie ich finde, haben viele Menschen Angst mit nichtsprechenden Menschen zu sprechen. Sie reden dann lieber mit den Begleitpersonen oder behandeln einen wie ein kleines Kind. Zudem möchte ich über die Schwierigkeiten der Inklusion und die guten Erfahrungen erzählen. 

Bleib ich, wenn ich frei habe, daheim? Nein, ich war schon in einigen Ländern und von meinen Erlebnissen möchte ich berichten. Wenn die Reise oder etwas anderes nicht ganz unmöglich mit Rolli ist, bin ich immer dabei. 

Davon zu erzählen, macht mir Spaß und freue mich davon zu erzählen.

Kontakt zu mir

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